Krasnowodsk 1985: Spätere Darstellung einer ungewöhnlichen Radarerfassung
Ein später veröffentlichter Bericht aus der sogenannten „Blauen Mappe“ des KGB beschreibt für 1985 eine ungewöhnliche Radarerfassung bei Krasnowodsk am Kaspischen Meer: Ein sehr großes, zunächst stationäres Objekt soll ein kleineres Objekt freigesetzt haben.
Hintergrund
Der überlieferte Bericht
Nach einer späteren Sekundärdarstellung erfasste eine Radarstation bei Krasnowodsk ein Objekt in mehr als 60.000 Fuß Höhe. Captain L. Valuev soll dessen Länge mit ungefähr einem Kilometer angegeben haben. Aus dem zunächst stationären Objekt habe sich ein kleineres, etwa 4,5 bis 6 Meter großes Objekt gelöst und sei im Hafen von Krasnowodsk gelandet.
Patrouillenboote hätten das kleinere Objekt verfolgt. Der Bericht schildert fünf Zyklen, in denen es abhob und wieder landete. Schließlich sei es aufgestiegen, habe sich auf dem Radar wieder mit dem größeren Ziel vereinigt, und beide seien verschwunden.
Einordnung
Die ungewöhnlichen Größen-, Bewegungs- und Radarangaben stammen aus einer späteren Darstellung, die sich auf die „Blaue Mappe“ des KGB beruft. Ein Primärdokument mit Seitenangabe ist nicht öffentlich zugänglich. Der Fall sollte daher als berichteter Vorgang und nicht als unabhängig bestätigte Messreihe gelesen werden.