1. Oktober 1991🇷🇺Enthüllung

KGB UFO Blue Folder nach Auflösung der Sowjetunion freigegeben, Kosmonaut Popowitsch fordert Akten an

Nachdem Gorbatschow den KGB bis November 1991 aufgelöst hat, gelangen viele begehrte Akten ins Ausland, unter anderem zur CIA. Die UFO-Akten des KGB — die berüchtigte „Blaue Mappe“ — werden im Oktober auf Antrag des berühmten Kosmonauten Pawel Popowitsch freigegeben. Die Akten sind ein Glücksfall und bestätigen wiederholt die Realität von UFOs in der Luft und am Boden, gesehen von sowjetischen Militärangehörigen und auf deren Radarschirmen erfasst. Der ABC-Korrespondent David Ensor studiert die Akten 1995 über mehrere Monate, befragt Dutzende russische Militärangehörige, Regierungsvertreter und Wissenschaftler und erfährt von rund 40 bedeutenden Vorfällen — einer davon ließ befürchten, versehentlich einen Atomkrieg auszulösen. Auch wenn die Akten erkennbar unvollständig sind, bilden sie ein Gegenstück zu den amerikanischen FOIA-Freigaben. In beiden Fällen erfolgt die Freigabe infolge einer politischen Krise — Vietnam und Watergate in Amerika, der Zerfall der Sowjetunion in Russland.

Datum
1. Oktober 1991
Ort / Land
Typ
Enthüllung

Hintergrund

Die Darstellung besagt, Gorbatschow habe die Auflösung des KGB bis November 1991 vollendet; im Zuge dieses politischen Zerfalls seien begehrte Akten ins Ausland gelangt, darunter die KGB-UFO-Akten („Blaue Mappe“). Im selben Abschnitt heißt es jedoch, die Akten seien bereits im Oktober auf Antrag des Kosmonauten Pawel Popowitsch freigegeben worden. Diese Datierung ist innerhalb der Darstellung inkonsistent; eine kausale Folge „November-Auflösung, dann Oktober-Freigabe“ wird nicht behauptet. Die Akten sollen Berichte sowjetischer Militärangehöriger und Radarbeobachtungen enthalten haben; der ABC-Korrespondent David Ensor untersuchte sie 1995 und berichtete von etwa 40 größeren Vorfällen. Die Sammlung wird als unvollständig und als Gegenstück zu den über FOIA veröffentlichten US-Akten beschrieben.