Chilenischer Hauptmann meldet Radar-Sicht-UFO in Zigarrenform südlich von Santiago
Hintergrund
Im Jahr 2000 dokumentierte Hauptmann Rodrigo Bravo Garrido von der chilenischen Heeresfliegerbrigade (BAVE) eine Radar-Sicht-Beobachtung eines zigarrenförmigen Objekts südlich von Santiago, während er im Auftrag des chilenischen Militärs anomale Luftphänomene untersuchte. Der Fall wurde zu einem seiner meistzitierten Beispiele in internationalen Foren.
Der Vorfall
Das Objekt wurde sowohl visuell als auch auf Radar von militärischen Beobachtern südlich von Santiago erfasst. Sein zigarrenförmiges Profil und Flugverhalten entsprachen keinem bekannten konventionellen Luftfahrzeug. Die Radarrückmeldungen waren mit einem festen Objekt vereinbar, das nicht-standardmäßige Manöver ausführte.
Untersuchung
Bravo, damals mit der Untersuchung von Piloten-Sichtungen beauftragt, nahm den Fall in seine interne Militärstudie von 2000 "Introducción a los Fenómenos Aéreos Anómalos" auf. Der Fall wurde später mit den chilenischen Zivilluftfahrtbehörden geteilt und trug zum formellen Interesse der chilenischen Luftfahrt an der UAP-Meldung bei.
Bedeutung
2007 präsentierte Bravo den Fall neben dem Beinahe-Zusammenstoß von El Tepual (1988) beim Pressekonferenz-Ereignis im National Press Club, organisiert von der Journalistin Leslie Kean. Er lieferte außerdem Material zu chilenischen Luftfahrt-UAP-Fällen für Keans Buch von 2010 "UFOs: Generals, Pilots, and Government Officials Go on the Record". Zusammen trugen diese Fälle dazu bei, Chile als eines der Länder mit einem transparenten, wissenschaftlichen Ansatz bei der UAP-Meldung zu etablieren.