18. März 2007🇺🇸Enthüllung

Ex-Gouverneur Symington bestätigt öffentlich seine Phoenix-Lights-Sichtung von 1997

Zehn Jahre nach dem Ereignis bestätigte der frühere Gouverneur öffentlich, selbst eine große, lautlose und für ihn nicht identifizierbare Erscheinung gesehen zu haben. Seine Aussage ist ein prominentes Augenzeugnis, aber kein Beleg für die Herkunft des Objekts.

Datum
18. März 2007
Ort / Land
🇺🇸Vereinigte Staaten
Typ
Enthüllung

Hintergrund

Am 18. März 2007 bestätigte der frühere Gouverneur von Arizona, Fife Symington III, öffentlich, dass er am 13. März 1997 persönlich die Phoenix Lights beobachtet hatte, und kehrte damit ein Jahrzehnt offizieller Zurückweisung um. Die Erklärung war ein bedeutendes US-Disclosure-Ereignis, weil sie von einem damaligen Gouverneur stammte, der die Sichtungen ursprünglich in einer Pressekonferenz verspottet hatte.

Der Vorfall

Während seiner Amtszeit als Gouverneur beobachtete Symington in der Nacht der Phoenix-Lights-Sichtungen ein massives delta-förmiges Flugobjekt, das am Squaw Peak vorbeizog. Um damals öffentliche Hysterie abzubauen, wies er die Sichtungen öffentlich zurück — bekanntlich präsentierte er einen Mitarbeiter im Alien-Kostüm bei einer Pressekonferenz. Seine eigene Augenzeugenbeobachtung behielt er ein Jahrzehnt lang privat. Ein Filminterview von Dokumentarfilmer James Fox aus 2006, kombiniert mit der Zeugenaussage von Stacey Roads, gilt als ausschlaggebend dafür, dass Symington sich öffentlich äußerte.

Offenlegung

Im März 2007 gab Symington eine öffentliche Erklärung ab, in der er bestätigte, ein großes, unerklärliches Flugobjekt persönlich gesehen zu haben, und forderte eine offizielle Untersuchung des Phoenix-Lights-Ereignisses. Er gab Interviews in wichtigen US-Medien, darunter CNN und The Washington Post, und steuerte ein Kapitel zu Leslie Keans Buch von 2010 "UFOs: Generals, Pilots, and Government Officials Go on the Record" bei. Seine Bestätigung wurde in der anschließenden Disclosure-Bewegung häufig zitiert.

Bedeutung

Symingtons Kehrtwende gilt als eine der prominentesten Offenlegungen eines gewählten Amtsträgers in der modernen US-UAP-Geschichte. Sie beeinflusste spätere Erklärungen auf Bundes- und Staatsebene und verlieh der breiteren Gruppe ehemaliger Beamter, Piloten und Militärs, die bei der Pressekonferenz 2007 im National Press Club (organisiert von Leslie Kean) sprachen, Glaubwürdigkeit. In Verbindung mit James Fox' Dokumentararbeit trug das Ereignis dazu bei, den öffentlichen Diskurs zu verschieben, sodass Piloten- und Amtsträger-Zeugen als glaubwürdige Quellen behandelt wurden.