Nick Pope
Nick Pope (*1965) ist ein britischer Journalist, Autor und ehemaliger Beamter, der 21 Jahre lang (1985–2006) für das britische Verteidigungsministerium arbeitete. Von 1991 bis 1994 leitete er das UFO-Desk des MoD und untersuchte dort Sichtungen auf ihre Verteidigungsrelevanz. Seither ist er einer der weltweit bekanntesten zivilen UAP-Experten, hat mehrere Bücher verfasst und wirkt als fester Kommentator in der internationalen Presse sowie in Fernsehformaten mit Ancient Aliens, Good Morning America und Larry King Live.
- Britischer Journalist, Autor und Ex-Beamter; 1985–2006 im britischen Verteidigungsministerium
- 1991–1994 Leiter des UFO-Desks des MoD, Untersuchung von UFO-Sichtungen auf Verteidigungsrelevanz
- Autor unter anderem von „Open Skies, Closed Minds" und „Encounter in Rendlesham Forest"
- Befragte Zeugen, glich Sichtungen mit bekannter Luftaktivität ab, nutzte RAF-Fylingdales-Radardaten und MoD-Spezialisten für Foto-/Video-Analyse; Ergebnis: ca. 80 % Fehlidentifikationen, 15 % unzureichende Daten, ca. 5 % ohne konventionelle Erklärung
- Durchführung einer Cold-Case-Prüfung zum Rendlesham-Forest-Vorfall mit Entdeckung von Versäumnissen (fehlende Absperrung, keine Metalldetektor-/Bodenproben, Datumsfehler im Halt-Memo, nicht gemeldeter Radar-Rücksprung bei RAF Watton)
- Beratung von Lord Hill-Norton bei parlamentarischen Anfragen; maßgeblich an der Beauftragung von Project Condign beteiligt
- Ab 2008 Berater der National Archives bei der Deklassifizierung der MoD-UFO-Akten; regelmäßige Vorträge an Oxford und in der Royal Albert Hall
Pope ist für die UAP-Timeline der wichtigste britische Mainstream-Akteur: Er übersetzt die interne Arbeit eines staatlichen UFO-Desks in eine öffentliche, zitierfähige Sprache und liefert die methodische Blaupause für Fallzahlen, Cold-Case-Prüfungen und Aktenfreigaben. In der englischsprachigen Welt ist er der britische Referenzpunkt, der den UK-Strang der Disclosure-Geschichte mit den US-Debatten verbindet.