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Robert Frosch

🇺🇸Vereinigte StaatenZeuge
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Zeuge
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🇺🇸 Vereinigte Staaten

Robert Frosch (*22. Mai 1928, Bronx, New York) war von 1977 bis 1981 Administrator der NASA unter der Regierung Carter. Als promovierter Physiker (Columbia University) hatte er zuvor Schlüsselpositionen in der amerikanischen Forschungslandschaft innegehabt — von der nukleartechnischen Teststoff-Detektion im Project VELA bis zur angewandten Ozeanographie am Woods Hole Oceanographic Institution. 1977 nahm Frosch Präsident Carters Anfrage nach einer UFO-Untersuchung zunächst positiv auf, lehnte sie letztlich aber mit der Begründung ab, es fehle an glaubwürdigen physischen Beweisen.

  • NASA-Administrator 1977–1981 unter Präsident Jimmy Carter
  • Ph.D. in Physik an der Columbia University
  • Frühere Posten: Director for Nuclear Test Detection (Project VELA), Assistant Secretary of the Navy for Research and Development, Associate Director for Applied Oceanography am Woods Hole Oceanographic Institution
  • Ursprünglich positive, dann abgelehnte Antwort auf Carters UFO-Anfrage (1977)
  • Überwachte Entwicklung und Test des ersten Space-Shuttle-Orbiters Enterprise
  • Spätere Arbeit an Nuclear Test Detection, Ozeanakustik, Sonar und Fahrzeugemissionskontrolle bei General Motors
  • 1981 erster Präsident der American Association of Engineering Societies

Frosch steht für den institutionellen Punkt, an dem das offizielle Amerika die UFO-Frage vom wissenschaftlichen Tisch nahm: Ausgerechnet der Physiker-NASA-Chef einer Regierung mit erklärtem UFO-Interesse verneinte 1977 eine behördliche Untersuchung wegen „fehlender physischer Beweise". Für die UAP-Timeline ist er damit weniger Zeuge als vielmehr Markierungspunkt: der Moment, in dem staatliche UFO-Forschung in den USA für Jahrzehnte eingefroren wurde.