1955: Jessup veröffentlicht bahnbrechendes UFO-Buch
Techniker Morris K. Jessup veröffentlichte im März 1955 'The Case for the UFO', das erste Buch mit dem US-Luftwaffe-Begriff 'UFO'. Es behandelt spekulative Theorien zu alter Technologie, Raumfahrern und historischen Rätseln.
Hintergrund
Veröffentlichungsdetails
Im März 1955 brachte Morris K. Jessup, Techniker und Unternehmer, das Buch The Case for the UFO beim Citadel-Verlag heraus. Es war das erste Werk, das den offiziellen US-Luftwaffe-Begriff „UFO“ statt „fliegende Untertasse“ nutzte.
Wichtige Inhalte und Spekulationen
Jessup untersuchte unkonventionelle Erklärungen für Fortean-Phänomene und vermutete fortschrittliche Levitationskräfte hinter gewaltigen prähistorischen Megalithen. Er spekulierte über alte Experimente mit Flug- und Raumfahrt. Die Jahre 1877–1887 nannte er eine außergewöhnliche Phase mit seltsamen Himmelsobjekten, beobachtet von Astronomen, und ungewöhnlichen Fallobjekten aus der Atmosphäre.
Weitreichende Bedeutung
Verschwinden ganzer Schiffsmannschaften wurden als mögliches Interesse außerirdischer Wesen an der Menschheitsgeschichte seit einer angeblichen urzeitlichen Ansiedlung gedeutet. Das Buch prägte die Ufologie durch innovative Ideen zu antiken Astronauten und erlangte Bekanntheit durch Verbindungen wie die Philadelphia-Experiment-Notizen. Seine Rolle lag in der Popularisierung spekulativer UFO-Theorien mit astronomischen und archäologischen Bezügen.