Pentagon: Hynek startet UFO-Treffen
Am 17. Februar 1959 traf J. Allen Hynek mit Luftwaffenoffizieren im Pentagon zusammen, um monatliche Treffen zwischen ATIC- und Project-Blue-Book-Mitarbeitern zur Prüfung wissenschaftlicher und PR-Probleme bei UFOs zu initiieren. Die Gruppe stimmte zu, den Begriff „UFOs“ aufzugeben und alte ungelöste Fälle neu zu bewerten.
Hintergrund
Initiierung des Treffens
J. Allen Hynek strebte monatliche Zusammenkünfte von Mitarbeitern des Air Technical Intelligence Center (ATIC) und Project Blue Book an, um wissenschaftliche Herausforderungen sowie Öffentlichkeitsarbeitsfragen zu UFOs zu besprechen. Dies begann mit einer zentralen Sitzung am 17. Februar 1959 im Pentagon.
Teilnehmer
An der Besprechung nahmen u. a. Maj. Robert J. Friend, Col. Leonard T. Glaser, Alex Francis Arcier, Maj. James F. Byrne, Maj. Joseph E. Boland, Maj. Lawrence J. Tacker und Burgoyne Lee Griffing teil, neben Hynek selbst. Vertreter der Luftwaffenintelligence und des Büros des Luftwaffenministeriums waren ebenfalls anwesend.
Wichtige Beschlüsse
Die Gruppe einigte sich darauf, den Begriff „UFOs“ langfristig aufzugeben. Sie planten, frühere ungelöste Vorfälle mit neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen zu überprüfen, um sie von Unerklärtem in Erklärbares umzuklassifizieren.
Bedeutung
Dieses Treffen stellte einen frühen Versuch dar, die Koordination und wissenschaftliche Stringenz in den UFO-Untersuchungen der US-Luftwaffe während Project Blue Book zu verbessern. Obwohl spätere Initiativen wie Hyneks Studiengruppen begrenzte Erfolge zeigten, unterstrich es interne Bemühungen, das Phänomen inmitten öffentlicher Aufmerksamkeit effektiver zu handhaben.