Pentagon: Gen. Anderson lehnt UFO-Jäger-Alarmvorschlag ab
Am 3. März 1948 lehnte USAF-Maj. Gen. Samuel E. Anderson einen Vorschlag von Col. Howard M. McCoy und Brig. Gen. Charles P. Cabell ab, Jägerflugzeuge an allen Basen dauerhaft für UFOs in Alarmbereitschaft zu halten, wegen zu hoher Kosten und geringer Erfolgsaussichten. Er wies alle Basen an, UFO-Meldungen an Wright-Patterson AFB zu senden.
Hintergrund
Entscheidung gegen UFO-Alarm
Am 3. März 1948 lehnte Maj. Gen. Samuel E. Anderson, USAF-Direktor für Pläne und Operationen im Pentagon, einen Vorschlag ab. Dieser kam von Col. Howard M. McCoy und Brig. Gen. Charles P. Cabell. Sie forderten Kampfflugzeuge an allen Basen dauerhaft für UFOs bereit zu halten.
Begründung und Anweisung
Anderson begründete dies mit überhöhten Ausgaben und unwahrscheinlichen Erfolgen bei Abfängen. Er befahl, alle UFO-Daten an die Wright-Patterson AFB in Ohio zu übermitteln. So wurde die Meldung zentralisiert.
Bedeutung
Diese Ablehnung zeigt frühe Zurückhaltung der US-Luftwaffe. Kosten und Effektivität überwogen aktive UFO-Bekämpfung. Die Zentrale in Wright-Patterson festigte deren Funktion bei Untersuchungen, etwa für Project Sign.